«Hyperminimalismus» – eine Designphilosophie, die durch die Reduktion auf das Wesentliche, mehr Weissraum, einen guten Grauwert und klar definierte CTAs gekennzeichnet ist, wird wieder vermehrt im Web und bei Apps beobachtet: Diese sehr starke Vereinfachung schafft eine benutzerzentrierte Umgebung, die die Aufmerksamkeit gezielt auf die Inhalte und Funktionen lenkt.
Ein sehr mutiges Konzept, das Imagebildung durch werberische Verstärkung nicht vernachlässigt, sondern schlicht einen anderen Ansatz diesbezüglich verfolgt: «nackte» Information, Geschwindigkeit und – eben – ein fast schon philosophisch-minimalistisches Kommunikationskonzept.
Parallel dazu erleben wir eine – wenn auch zur oben genannten Richtung widersprüchliche – faszinierende Entwicklung in der Farbgestaltung: kräftige Farben und adaptive Farbverläufe, die sich in Echtzeit, abhängig von Tageszeit oder Nutzerinteraktion, verändern.
Den Webseiten wird dadurch eine lebendige und dynamische Komponente verliehen, die einer Personalisierung nahekommt und subtil auf das Benutzererlebnis wirkt.
Doch der eigentliche Trend ist der Einsatz «künstlicher Intelligenz» bei der Erarbeitung von Websites, der Interaktion mit Userinnen und Benutzern, der nachgelagerten Analyse des Benutzerverhaltens und den daraus resultierenden Optimierungen.
Kein Bereich, in dem «KI» nicht unterstützend mitwirken kann: Ganz im Gegenteil etablieren sich einige «KI»-gestützte Technologien als unverzichtbare Werkzeuge, die das Weberlebnis für Menschen massgeblich verbessern. Aber tatsächlich braucht es dabei starke Partner, die die Technologien verstehen, Trends richtig einordnen und die geschäftsrelevanten Ziele ihrer Kunden im Auge behalten.
Denn sonst bleibt’s bei Wahrscheinlichkeiten.