Bernardini + Schnyder wird im Mai 25 Jahre alt – und Stichworte wie Digitalisierung, Transformation, Effizienz, Benutzerfreundlichkeit und neuerdings künstliche Intelligenz begleiten uns. Sie klingen unheimlich wichtig, erklären aber selten etwas aus sich heraus.Im Grunde beschreiben solche Begriffe eine Welt, die immer komplexer wird und sich täglich immer noch etwas schneller dreht. Gleichzeitig täuschen sie eine Einfachheit vor, die es nicht gibt.
Was wir tun, ist unschwer erklärt: Wir lösen betriebliche Probleme oder bringen Zukunftsideen auf Bildschirme. Wir schaffen digitale Räume, durch die sich Menschen hindurchklicken, aus denen sie Informationen beziehen, wo sie Produkte kaufen, Kontakt aufnehmen oder sich unterhalten lassen.
Doch was schnell erklärt ist, birgt meistens Komplexität – denn dass Begriffe Einfachheit vorgaukeln, macht sie gefährlich.
Unsere Arbeit beginnt daher immer mit vielen Fragen, die das Ziel haben, ein gemeinsames Grundverständnis zu schaffen für das, was benötigt wird: Reduktion ist – um es provokativ zu formulieren – kein kreativer Akt, sondern hat in erster Linie mit Disziplin und Erfahrung zu tun.
Technologie macht vieles möglich und erzeugt die Illusion, dass alles sinnvoll sein könnte. Und die Gestaltungsspielräume der künstlichen Intelligenz verstärken diesen Gedanken ins gnadenlos Unendliche.
Wichtig aber ist nur, was nötig ist, und nicht, was möglich ist.
Am Ende reduziert sich alles auf den einen einfachen Gedanken, der seit 2001 unser Ansatz und Ansporn als Webagentur ist: Was ist relevant?
25 Jahre Bernardini + Schnyder, 16 Jahre Newsletter, zwei Geschäftsführer, grossartige Teams in Zürich, Wien und Sofia – und eine erstaunlich simple Frage:
