Das Agentur-sorglos-Paket

Ein komisches Wort – aber streng genommen ist die Überschrift eine prima Umschreibung dessen, was eine gute Webagentur ausmacht.

Im Mittelpunkt eines solchen Rundumservices stehen die Sicherheit der Applikationen, Webservices, Schnittstellen, Kompatibilitäten, Backups und der Konzeptvalidität (um nur wenige Stichworte aufzulisten).

Dabei geht’s nicht einzig um die Sicherheit gegen Angriffe, sondern um die Verlässlichkeit und Stabilität der Services über die Zeit hinweg und um ein Gesamtkonzept hinsichtlich der Zielerreichungen.

Zudem ist der Zukunftsblick Teil eines Sorglos-Paketes – dann nämlich, wenn die Agentur nicht nur für den Ist-Zustand verantwortlich zeichnet, sondern gleichzeitig das Verbesserungs- und Innovationspotenzial im Auge behält und es partnerschaftlich vorantreibt.

Dass auch das Thema der Benutzerfreundlichkeit in dieses Paket gehört, mag erstaunen: Aber wenn eine Website ihre Besucherinnen erfolgreich und intuitiv durch die Seiten und Applikationen surfen lassen möchte, dann sind klare Strukturen, ansprechendes Design und schnelle Ladezeiten ein Muss.

Zudem fokussieren sich Benutzerfreundlichkeitsexperten (die Wortlänge steht im Widerspruch zur Bedeutung!) zusätzlich auf die Barrierefreiheit, deren Konzepte nicht «nur» allen Menschen den Informationszugang ermöglichen, sondern eben langfristige Verfügbarkeit und Stabilität für jedwedes System sicherstellen.

Die Webwelt ist komplex, und mit dem Siegeszug der künstlichen Intelligenz sowie anderer hochspannender Technologien wird sie vieles, aber nicht einfacher.

Dass sich die Kooperation mit Agenturen verändert, liegt auf der Hand und ist nichts Neues.

Veränderung liegt in der DNA einer Agentur, denn das gehört definitiv zum Sorglos-Paket: heute schon für morgen vorbereitet sein!

Wenn «KI» zum Problem wird.

Die Begeisterung rund um künstliche Intelligenz ist ungebremst. Nicht nur bei Anwendern, sondern mitunter fast noch mehr bei Aktionärinnen: Die Einsatz- und Verdienstmöglichkeiten scheinen unendlich.

Während Gemini, ChatGPT, Claude, Jasper, Copilot, Perplexity, Llama 3, Amazon Q und wie sie alle heissen Unmengen an Texten, Bildern oder Videos in Sekundenschnelle generieren können, bewegen wir uns tatsächlich damit zugleich in eine paradoxe Welt des Überangebots. An Mangel an Informationen, Desinformationen, Bildern, Texten, Filmen, Konzepten, Ideen, Musik und sonstigem was sich per „Prompting“ generieren lässt, werden wir eindeutig nie mehr (!) leiden – doch das Übermass stellt uns vor neuen Problemen.

Die Fähigkeit, Inhalte nicht nur zu konsumieren, sondern sie kritisch zu hinterfragen, zu bewerten und dessen Authentizität zu einzuschätzen, wird zur Pflicht eines jeden von uns: Wer kuratiert, trennt Wissenswertes von Belanglosem, setzt Prioritäten und schafft Klarheit.

Handverlesenes bekommt womöglich einen neuen und wichtigen Stellenwert: So wie eine seltene Antiquität an Wert gewinnt, bekommt eine sorgsam kuratierte Auswahl und Aufbereitung von Inhalten eine kulturelle, wirtschaftliche und wahrheitsrelevante Bedeutsamkeit.

Denn im Übermass von Informationen wird es uns als Individuen langfristig unmöglich sein, mögliche Inhalte auf Wahrheit zu überprüfen und oder dessen Unterhaltungswert zu bewerten.

Und was früher gut war, muss heute nicht schlecht sein: Von vertrauenswürdigen Verlagen, Medienhäusern, Künstlern, Wissenschaftlern, Freunden oder schlicht von Unternehmen kuratierte Inhalte darf erwartet werden, dass sie dem Informationsbedürfnis einer einzelnen Person oder Menschengruppe gerecht werden.

Vertrauen wird damit zur Währung.

Was wird anders?

Die digitale Welt wandelt sich rasend schnell – und mit ihr verändern sich die Herausforderungen für Unternehmen und Agenturen.

Schön designt war gestern, und obwohl Benutzerfreundlichkeit bei Agenturen schon immer an erster Stelle stand, wird sie immer wichtiger: Denn die schleichende technische Überforderung der Menschen kann eigentlich nur mit enormer Vereinfachung der Bedienbarkeit bekämpft werden.

Unternehmen erwarten zudem massgeschneiderte Lösungen, die den veränderten Bedürfnissen ihrer jeweiligen Zielgruppen entsprechen und – endlich! – messbar im Sinne des Auftrages sind.

Dass künstliche Intelligenz schon seit Jahren einen Wendepunkt in der digitalen Branche darstellt, muss nicht diskutiert werden.

Die Fragen sind aber immer noch die gleichen:

  • Wo kann KI sinnvoll und nicht nur um ihretwillen eingesetzt werden?
  • Wie gehen Unternehmen mit den dabei gesammelten Daten um?
  • Wo ist die Eier legende Wollmilchapplikation?

Die Zukunft liegt in der hochgradigen Spezialisierung von Produkt-, Service- und Informationsapplikationen und – zumindest vorerst – nicht in der Superintelligenz. Denn diese wird uns vor allem zu Hause vieles erleichtern, falls sie eines Tages Realität werden sollte …

Benutzerfreundlichkeit bleibt auch 2025 das heisse Thema – und zwar nicht nur in Sachen Benutzerführung, sondern auch und vor allem im Sinne der benutzerzentrierten inhaltlichen Orchestrierung aller digitalen Massnahmen.

Tönt kompliziert, ist es aber gar nicht: Es kommt darauf an, die Sprache und Bedürfnisse der Zielgruppen zu kennen.

Ist das banal? Ja, vielleicht.

Aber kann jedes Unternehmen die Frage nach dem Zweck der eigenen Website klar beantworten?

Eben!

Nicht beim Alten bleiben heisst die neuen Wahrheiten für Optimierungen übernehmen.

 Und genau hier «atmet» die Zukunft.